Was wäre ein Blog ohne das obligatorische Topfbrot!?

 

Da ich in den verschiedensten Blogs immer wieder auf „Topfbrot“ gestossen bin, wollte ich es endlich mal ausprobieren… von dem ersten Teig/Brot habe ich leider keine Fotos gemacht, aber es war sooo lecker, dass ich gestern ein Neues angesetzt habe und es soeben aus dem Ofen geholt habe… da ich jetzt ungefähr ’ne Stunde warten muss, bis es endlich abgekühlt und essbar ist, schreibe ich mal schnell (zum millionsten Mal im Internet) wie’s geht…

400 g Mehl

1/2 TL Trockenhefe

1 1/2 TL Salz (ich finde 2 TL besser)

320 ml Wasser

Ich vermische die trockenen Zutaten mit einem Teigschaber in einer Rührschüssel, gebe dann das Wasser dazu und rühre nur so lange, bis kein trockenes Mehl mehr zu sehen ist, fertig… der Teig muss / soll nicht lange geknetet werden, weshalb es im englischenen auch „No-Knead Bread“ heißt und das original Rezept von 2006 aus der New York Times gibt es hier.

Die Schüssel abdecken… Teller, passender Deckel, Alufolie, Frischhaltefolie… was man so griffbereit hat!? Jetzt den Teig irgendwo hinstellen, wo er nicht im Weg ist und bis zum nächsten Tag stehenlassen.

 

Hier scheiden sich die Geister, die einen sagen mindestens 24 Std. und andere sagen, dass es auch mit 16 Std. reicht. Das erste Brot ist über 20 Std. gegangen, das heute nur 17 Std., der Teig sah jedes Mal gleich aus und die Brote sind ungefähr gleich groß… ist wohl wirklich egal, das kann man hier schön nachlesen!

 

 

Jetzt stellt man den Topf (ohne Plastikgriffe), die Auflaufform oder sonst ein hitzebeständiges Gefäß in den Ofen, unterste Schiene und heizt ihn auf ca. 230°C vor, beim ersten Brot hatte ich 250°C… ging auch!

Nun gibt man den Teig auf die bemehlte Arbeitsfläche und faltet ihn mit dem Teigschaber oder den Händen 2 bis 4 Mal, auch da gehen die Meinungen wieder auseinander, ich habe es 3 Mal umgeklappt und ein wenig zusammen geschoben und dann mit einem Geschirrhandtuch abgedeckt. Manche lassen es jetzt 2 Std. ruhen, ich habe es in den heißen Topf plumpsen lassen, als der Ofen heiß war.

Nach 30 min. habe ich den Deckel abgenommen und es noch mal 20 min. bei 200°C weiter gebacken.

Das zweite Brot ist wesentlich heller geworden und die Krume erinnert ein wenig an Brötchen. Es schmeckt kein bisschen nach Hefe und ist nicht mit den Broten zu vergleichen, die ich früher im Backautomaten gebacken habe. Es ist viel besser und leckerer!!!

Eine Mischung aus Baguette und Ciabatta… köstlich… einfach Butter drauf und essen… mmmh

 

 

Um die verschiedenen Möglichkeiten zu probieren, habe ich gleich einen neuen Teig angesetzt und zwar mit jeweils 200 g Weizenmehl Type 550 und Type 1050 und ungeschälten Sesamkörnern, einfach ’nen Schwung reingeschüttet…

mal gucken, wie das so schmeckt…

 

Nachtrag:

hier ein Foto von dem fertigen Brot, also das mit jeweils 200 g Mehl Type 550 und Type 1050 und ca. 30 g Sesam

 

Super lecker, außen knusprig und innen saftig 😉

 

Dieses Brot ist mit jeweils 200 g Dinkelmehl Type 1050 und Dinkelvollkornmehl und natürlich wieder ca. 30 g Sesam.

Der mit Dinkelmehl angesetzte Teig ist viel klitschiger, ich mache ein wenig mehr Mehl rein und man sollte den Topf vielleicht fetten und / oder mehlen, damit es nicht im Topf stecken bleibt, das ist mir jetzt zweimal passiert. Da muss ich noch ein wenig rumprobieren, um ein besseres Ergebnis zu erzielen. Vom Geschmack her ist es aber wirklich gut.

 

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Kati.KatiV am März 6th 2012 in Leckeres

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